SP unterstützt Zwischennutzung des ehemaligen Gesundheitszentrums Mittelleimbach

Geflüchtete haben Anspruch auf Schutz und eine menschenwürdige Unterbringung. Zürich steht zu seiner Verantwortung im Asylbereich und handelt solidarisch. Die SP unterstützt deshalb die betreute Zwischennutzung des ehemaligen Gesundheitszentrums Leimbach, deren Bezug ab Sommer 2026 vorgesehen ist.

Das Gebäude steht seit August 2025 leer, die Bewohner:innen sind auf eigenen Wunsch frühzeitig ausgezogen. Der Umbau zu Wohnungen für Senior:innen und Familien ist frühestens ab 2030 realistisch. Es ist darum richtig, das Gebäude verantwortungsvoll zu nutzen, statt jahrelang leer stehen zu lassen.
Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind, haben oft alles verloren: ihr Zuhause, ihr Umfeld, oft auch Angehörige. Sie brauchen Sicherheit, Ruhe und eine Perspektive. «Unser Zürich ist eine solidarische Stadt, die Menschen in Not unbürokratisch Schutz bietet. Das gelingt, wenn die nötigen Integrations- und Begleitmassnahmen vorhanden sind,» sagt SP-Gemeinderat Ruedi Schneider.

Die SP kritisiert die Stimmungsmache von rechts gegen Schutzsuchende. «Der gefälschte Flyer von vergangenem Wochenende hat gezielt Verwirrung gestiftet und Ängste geschürt, statt einen sachlichen Dialog zu ermöglichen,» meint SP-Gemeinderätin Cordelia Forde. Gleichzeitig gibt es in Leimbach Menschen, die solidarisch sind und ein respektvolles Miteinander wollen. Die SP fordert die Stadt auf, genügend Ressourcen für Betreuung, Schulpersonal und Integration zu gewährleisten, damit eine Zwischennutzung mit Mehrwert entsteht – für die Geflüchteten ebenso wie für das Quartier.

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