Der Stadtrat hat die Gebühren in den Alterszentren per 2024 massiv erhöht – um durchschnittlich 6’205 Franken pro Person und Jahr. Damit sind die Gebühren mehr als doppelt so stark gestiegen wie die Teuerung. Zudem wurde ein Automatismus eingeführt: Ab 2027 sollen die Taxen alle zwei Jahre erhöht werden.
Das ist unfair. Die ältere Generation hat den Grundstein für Zürichs heutigen Wohlstand gelegt. Seniorinnen und Senioren sollten deshalb in Würde leben können, statt durch immer höhere Gebühren in die Armut gedrängt zu werden.
Besonders stossend ist, dass diese Gebührenerhöhungen ohne jede Mitsprache von Bevölkerung und Betroffenen erfolgten. Deshalb braucht es die vorgeschlagene Änderung zur Festlegung der Taxen: Sie ermöglicht bei Gebührenerhöhungen eine Volksabstimmung.
Die ständigen Gebührenerhöhungen gefährden zudem die städtischen Alterszentren. Sie haben bereits Marktanteile an die privaten Anbieter verloren – und mussten deshalb schon über 300 Wohnplätze abbauen. Zudem droht die Streichung von 120 Stellen. Ein Ja zur Vorlage stärkt deshalb auch die städtischen Alterszentren.