In Zürich werden schätzungsweise über 7000 Wohnungen kurzzeitig vermietet. Auf Airbnb allein sind es über 2500 Wohnungen, insbesondere von kommerziellen Firmen wie HITrental, Blueground und Co. Dazu kommen über 5‘300 Business Apartments, mit denen Immobilienfirmen ihre Renditen optimieren. Denn für Business Apartments können bis zu 14‘000 Franken im Monat verlangt werden.
Die Initiative fordert, dass die gewerbsmässige Vermietung ganzer Wohnungen über Plattformen wie Airbnb oder als Business Apartments eingeschränkt wird. Damit soll dringend benötigter Wohnraum erhalten bleiben.
BZO-Teilrevision weiter vor Bundesgericht blockiert
Der Gemeinderat hat bereits 2021 eine BZO-Teilrevision beschlossen, um Business Apartments in Zürich einzuschränken. Diese betrifft aber nur den Mindestwohnanteil von Wohnhäusern und konnte bis heute nicht in Kraft treten, weil vier Business Apartment-AGs dagegen klagen. Die Initiative weitet das Verbot nun auf das ganze Stadtgebiet aus.
Oliver Heimgartner, Präsident der SP Stadt Zürich, sagt: «Es ist sehr positiv, dass der Stadtrat die Ziele unserer Initiative teilt. Entscheidend ist, dass nun rasch wirksame und verbindliche Regeln erlassen werden, um unseren Wohnraum vor der Umnutzung als Business Apartments zu schützen. Wir müssen den renditeorientierten Kurzzeitvermietern endlich einen Riegel schieben.»
