SP Zürich verabschiedet Stadtrat André Odermatt

Die Delegierten der SP Stadt Zürich haben an ihrer Versammlung vom Donnerstagabend ihren Stadtrat André Odermatt verabschiedet. Zudem fassten sie die Parolen für die kommunalen Abstimmungen vom 14. Juni.

In einer Video-Botschaft würdigte die Stadtpräsidentin Corine Mauch ihren langjährigen Stadtrats-Weggefährten André Odermatt als «klugen, reflektierten und warmherzigen Analytiker.» Er verkörpere die sorgfältige Weiterentwicklung der Stadt Zürich. Mit über 2000 neuen bezahlbaren Wohnungen, 11 neuen Schulhäusern, dem Kongresshaus, dem Kunsthauserweiterungsbau, dem klimagerechten Bauen und dem Wissen um den Wert von Baukultur habe er reale, konkrete Orte geschaffen. «Du hast diese Orte gestaltet. Sie sind dein Vermächtnis. Zürich ist eine bessere Stadt, weil du dich für sie eingesetzt hast», sagt Stadtpräsidentin Corine Mauch.

Oliver Heimgartner, Präsident SP Stadt Zürich, sagt in seiner Laudatio: «André Odermatt hatte immer einen entspannten Pragmatismus mit Ideen aus der Partei und pflegte einen respektvollen Umgang mit allen. Er war ein Möglichmacher, der tragfähige Lösungen für die ganze Stadt Zürich suchte. Für seinen grossen Einsatz und seine verlässliche Arbeit danke ich André von Herzen.»

An der Jahres-Versammlung vom 9. Juli werden sich die SP-Delegierten von der Stadtpräsidentin Corine Mauch verabschieden.

Parolen zu den kommunalen Vorlagen

Die Delegierten haben zudem für die Vorlagen vom 14. Juni folgende Parolen gefasst: 

  • Nein zur Initiative Parkplatz-Kompromiss
    «Die Initiative würde neue Veloprojekte erschweren, Begrünungen verunmöglichen, die Sicherheit der Fussgänger:innen gefährden und die Aufenthaltsqualität in den Quartieren verschlechtern», sagt SP-Gemeinderat Reis Luzhnica.
     
  • Ja zum Tram Affoltern
    «Das Tram ist ein attraktives, leistungsfähiges ÖV-Angebot für das Verdichtungsgebiet Affoltern. Damit könnte die Buslinie 32 entlastet werden», sagt SP-Gemeinderat Reis Luzhnica.
     
  • Ja zur Verordnung über die Umsetzung von § 49 b Planungs- und Baugesetz (UmV § 49b PBG) «Die Vorlage erlaubt es der Stadt Zürich bei Um- oder Aufzonungen von privaten Investoren einen Anteil an preisgünstigem Wohnraum einzufordern», sagt SP-Gemeinderätin Anjushka Früh.
     
  • Nein zur Volksinitiative «ewz-Bonus für alle – 80 Millionen Franken Volksdividende» «Bei einem Ja würde den EWZ in den nächsten 10 Jahren das Geld fehlen, um die nötigen Investitionen für das Netto Null-Ziel zu finanzieren», sagt SP-Gemeinderätin Ursina Merkler.
     
  • Ja zu Taxen in den Alterszentren 
    «Ein Nein würde dazu führen, dass die Tarife alle zwei Jahre erhöht werden – ohne dass bekannt ist, um wie viel. Die Bevölkerung hätte keinerlei Mitsprache und würde die ‘Katze im Sack’ kaufen», sagt Co-Fraktionspräsident Florian Utz.

Weitere Vorlagen:

  • Ja zum neuen Recyclingzentrum Juch-Areal
  • Ja zum Neubau Schulanlage Höckler 
  • Ja zum Jugendwohnkredit 2025
  • Ja zum Rahmenkredit Thermische Netze 
  • Ja zum Ersatzneubau Schulanlage Utogrund und Instandsetzung Sportanlage
  • Ja zu Ökologischen Ersatzmassnahmen im Stadtzürcher Seebecken
  • Ja zur Stiftung Alterswohnungen am Heidi-Abel-Weg, Abgabe im Baurecht
  • Ja zur Verlängerung Zwischennutzung Areal Zentralwäscherei, Zusatzkredit

Ansprechpartner:innen zu diesem Thema

Oliver Heimgartner

Oliver Heimgartner

Präsident SP Stadt Zürich & Gemeinderat

Florian Utz

Florian Utz

Gemeinderat & Co-Fraktionspräsident

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