Nein zu flächendeckenden Hochhäusern in Altstetten und Zürich-Nord

SP, Grüne, AL reagieren mit Unverständnis auf den Stadtratsentscheid, an seiner extremen Hochhausvorlage festzuhalten. Die Parteien bereiten nun gemeinsam den Abstimmungskampf gegen flächendeckende Hochhäuser in den Quartieren Albisrieden, Altstetten, Oerlikon, Affoltern, Seebach und Schwamendingen vor.

Der Stadtrat hat heute entschieden, von seinem Doppelantragsrecht Gebrauch zu machen. Damit müssen die Stimmberechtigten im September über seine extreme Hochhausvorlage abstimmen. Der Entscheid kann nur als Geringschätzung der parlamentarischen Arbeit verstanden werden.

Nein zu flächendeckenden Hochhäusern
Eine breite Mehrheit im Gemeinderat lehnt die Hochhausvorlage des Stadtrats ab, da sie in weiten Teilen der Stadt Zürich quasi flächendeckend Hochhäuser vorsieht. SP, Grüne und AL befürchten, dass die Vorlage die Verdrängung in den Quartieren Albisrieden, Altstetten, Oerlikon, Affoltern, Seebach und Schwamendingen massiv anheizen wird und werden sie darum an der Urne bekämpfen. Auch eine neue Studie der ZKB, die gestern erschien, bezeichnet Zürcher Hochhäuser als «Luxusprodukt».

Tragfähiger Kompromiss steht bereit
SP, Grüne, AL und SVP haben die extreme Hochhausvorlage des Stadtrats im Gemeinderat diesen Frühling grundlegend überarbeitet, um einen tragfähigen Kompromiss zu erreichen. Dieser sieht vor, dass für Hochhäuser mehr Qualitätsvorgaben gelten, z.B. zur Minimierung grauer Energie, und zusätzlicher preisgünstiger Wohnraum gefördert wird. Gleichzeitig wurden die Gebiete, in denen Hochhäuser ohne demokratische Mitsprache realisiert werden können, reduziert. So sind Hochhäuser weiterhin möglich, die flächendeckende Verdrängung der Mieter:innen kann aber verhindert werden. 

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