SP Zürich fordert dringende Massnahmen gegen die Mietpreisexplosion

Die Mietpreiserhebung 2026 der Stadt Zürich zeigt, dass die Mieten in der Stadt Zürich seit 2024 um rund drei Prozent pro Quadratmeter gestiegen sind. Die Zahlen zeigen mehr denn je: Es müssen mehr Wohnungen erworben und dauerhaft preisgünstig vermietet werden.

Heute wurden die neusten Zahlen zu den Stadtzürcher Mietpreisen bekannt. Sie zeigen: Mit rund drei Prozent Zunahme seit 2024 ist kein Ende der Mietpreisexplosion in Sicht. Oliver Heimgartner, Präsident der SP Stadt Zürich sagt: «Mehr denn je zeigt sich: Es braucht dringend Massnahmen gegen die explodierenden Mieten.» 

Liegenschaftenkäufe wichtiger denn je

Die Preisunterschiede sprechen für sich: So kostet beispielsweise eine renditeorientierte Dreizimmerwohnung beinahe das Doppelte einer gemeinnützigen Wohnung. «Die neuen Zahlen zeigen einmal mehr den riesigen Preisunterschied zwischen Renditewohnungen und Wohnraum, der zur Kostenmiete vermietet wird», so Heimgartner weiter. 

Die verstärkte Förderung des gemeinnützigen Wohnraums, die in den letzten Jahren angestrengt wurde, steht aber aktuell politisch auf dem Spiel: Im Budget 2027 wurden die budgetierten Liegenschaftenkäufe um 75 Prozent gekürzt. «Aus Sicht der SP sind diese Kürzungen inakzeptabel. Für die Bevölkerung ist es entscheidend, dass die Stadt ihre Investitionen in den gemeinnützigen Wohnbau intensiviert.»

Ansprechpartner:innen zu diesem Thema

Oliver Heimgartner

Oliver Heimgartner

Präsident SP Stadt Zürich & Gemeinderat

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