Neuer Prämienschock zeigt, wie wichtig schnelle Umsetzung ist

Der Stadtrat hat heute seine Umsetzungsvorlage zur SP-Prämienentlastungsinitiative vorgestellt. Die SP unterstützt die Stossrichtung, kritisiert aber den vorgesehenen Kürzungsmechanismus in Zeiten stark steigender Prämien.

Diese Woche wurde bekannt, dass die Krankenkassenprämien im Kanton Zürich erneut um 5.8 Prozent steigen werden, weil die rechtsbürgerlichen Parteien in Bundesbern nicht bereit sind, die Medikamentenpreise zu senken. Die Zahlen zeigen einmal mehr klar, wie dringend die von der SP geforderte Prämienentlastung für den Mittelstand ist. Im November 2025 stimmten die Stimmberechtigten der Stadt Zürich mit 56.4% einer entsprechenden SP-Initiative zu. Sie bildet zusammen mit dem VBZ-Jahresabo für 365 Franken und der beschlossenen Senkung der Kita-Tarife das SP-Kaufkraftpaket zur Entlastung des Mittelstands.

Stadtrat plant schnelle Umsetzung

Der Stadtrat hat nun eine Umsetzungsvorlage erarbeitet, mit der ab 2028 die Prämienlast etwas gesenkt werden kann. «Wir begrüssen die Stossrichtung der Umsetzung», sagt SP-Gemeinderätin Hannah Locher. «Für Zürcher:innen mit tiefen und mittleren Einkommen soll die erdrückende Prämienlast endlich etwas gelindert werden. Die Umsetzung kann zudem dazu beitragen, den Nichtbezug von Prämienverbilligung zu reduzieren.»

SP kritisiert Kürzungsmechanismus

Wie auch beim VBZ-Jahresabo für 365 Franken kritisiert die SP den Kürzungsmechanismus, den der Stadtrat vorsieht. «Es kann nicht sein, dass auf Kosten der Bevölkerung gekürzt wird», sagt Oliver Heimgartner, Präsident SP Stadt Zürich. «Die Menschen in unserer Stadt brauchen dringend Entlastung.»

Ansprechpartner:innen zu diesem Thema

Oliver Heimgartner

Oliver Heimgartner

Präsident SP Stadt Zürich & Gemeinderat

Hannah Locher

Hannah Locher

Gemeinderätin & Geschäftsleitung

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