Zürich sagt JA zu bezahlbarem Wohnen und NEIN zum Parkplatz-Diktat

Die Stadtzürcher Stimmbevölkerung setzt ein klares Zeichen für eine soziale und lebenswerte Stadt. Mit dem JA zur Verordnung zu § 49b können künftig auch private Immobilienfirmen verpflichtet werden, bezahlbare Wohnungen zu schaffen. Gleichzeitig verhindert das NEIN zur Parkplatz-Initiative der SVP, dass der öffentliche Raum wieder stärker dem Auto untergeordnet wird.

Klares Bekenntnis zur bisherigen Verkehrspolitik

Das NEIN zur Parkplatz-Initiative der SVP ist ein klares Bekenntnis zur bisherigen Verkehrspolitik der Stadt Zürich. Die Stimmbevölkerung bestätigt damit ihren mehrfach geäusserten Willen für mehr Grünraum, mehr Platz für Fussgänger:innen und sichere Velorouten. «Die Zürcher:innen haben das Parkplatz-Diktat der SVP abgelehnt. Damit bleibt der Weg frei für eine sichere und lebenswerte Stadt, in der der öffentliche Raum allen zugutekommt – und nicht wieder dem Auto untergeordnet wird», sagt SP-Gemeinderat Reis Luzhnica.


Wichtiger Schritt gegen explodierende Mieten

Das JA zur Verordnung zu § 49b ist ein wichtiger Schritt gegen die explodierenden Mieten in Zürich. Endlich können auch private Immobilienfirmen verpflichtet werden, bezahlbare Wohnungen zu schaffen. «Die Zürcher Stimmbevölkerung hat klar gemacht: Wer mit Wohnraum hohe Gewinne erzielt, muss auch Verantwortung übernehmen. Die Verordnung sorgt dafür, dass Verdichtung nicht nur Rendite bringt, sondern auch bezahlbare Wohnungen für die Bevölkerung», sagt SP-Gemeinderätin Anjushka Früh.


Erfreuliches JA zum Tram Affoltern

Erfreulich ist auch das JA zum Tram AffolternSP-Kantonsrat Felix Hoesch sagt: «Das Tram Affoltern fördert den Service Public und stärkt den ÖV. Die direkte Verbindung vom Quartier in die Innenstadt macht Zürich Nord als Wohn- und Gewerbestandort noch attraktiver und belebt das Quartier.»


Mitspracherecht für Bevölkerung

SP-Co-Fraktionspräsident Florian Utz
 begrüsst das JA zur Festlegung der Taxen in den Stadtzürcher Alterszentren: «Die Gebühren für die Alterszentren wurden in den letzten Jahren mehrfach erhöht, ohne dass die Betroffenen ein demokratisches Mitspracherecht hatten. Die Bevölkerung hat heute klar gemacht, dass das so nicht geht. Das Parlament steht nun in der Verantwortung, dafür zu sorgen, dass die Alterszentren für alle bezahlbar bleiben.»
  

Ansprechpartner:innen zu diesem Thema

Anjushka Früh

Anjushka Früh

Gemeinderätin

Florian Utz

Florian Utz

Gemeinderat & Co-Fraktionspräsident

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